Donnerstag, 22. September 2016

SHW AG: Jetzt verkaufen und Gewinne in Höhe von über 45% realisieren!



In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbriefes (www.boersenmillionaer.de) die Aktie der SHW AG genauer unter die Lupe nehmen.
Am 2. März dieses Jahres stellten wir Ihnen die Aktie der SHW AG unter folgendem Titel vor: „SHW AG (WKN: A1JBPV) – Diese Aktie ist ein echtes Value-Schnäppchen!“ Sie finden die Kolumne unter folgendem Link: http://boersenmillionaer.blogspot.de/2016/03/shw-ag-wkn-a1jbpv-diese-aktie-ist-ein.html . Heute erreicht die Aktie im Xetrahandel einen Kurs von rund 31,50 Euro. Unser Zielkorridor wurde somit erfolgreich erreicht. Seit Vorstellung der Aktie konnte diese nun fast 45% an Wert gewinnen. Die erhaltene Dividende in Höhe von einem Euro wurde hier noch nicht berücksichtigt. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung raten wir nun, die Aktie zu verkaufen.  Gewinnmitnahmen können zwischen 31-35 Euro erfolgen. Herzlichen Glückwunsch!
Wir erinnern uns kurz zurück: SHW reduzierte die Umsatzprognose für das laufende und das kommende Geschäftsjahr deutlich (siehe: http://shw.de/cms/de/investor_relations/news_ir/adhoc_mitteilungen/ ), woraufhin die Aktie auf fast 24 Euro fiel. Fundamental waren unserer Meinung damit sogar Kurse um 20 Euro gerechtfertigt. Jedoch nutzte diesen Ausverkauf ein chinesischer Investor, um sich rund 6% Anteil an der SHW AG zu sichern (siehe: http://www.wirtschaft-regional.de/1503624/) . Als dies wenige Tage später bekannt wurde, war die Reduzierung der Umsatzprognose im Markt sofort vergessen und die „Übernahmefantasie“ wurde gespielt. Nur deshalb stieg die Aktie unserer Meinung nach so stark. Sollte sich eine Übernahme aus China nicht bestätigen, wird die Euphorie hier wieder schnell schwinden. Bestätigt sich jedoch eine Übernahme, sind höhere Kurse wahrscheinlich. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung und ein Kursplus von über 45% seit Vorstellung raten wir jedoch zu Gewinnmitnahmen.




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Hinweis gemäß §34b WPHG: Der Autor dieser Kolumne hält zur Veröffentlichung dieser Kolumne keine Aktien der SHW AG in seinem privaten Besitz. Es wird keine Gewährleistung auf Richtigkeit der recherchierten Daten gegeben. Ausgesprochene Kursziele stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar und sind keine Kaufempfehlung oder dürfen als diese angesehen werden. Diese Kolumne darf nicht kaufentscheidungsverursachend für den Leser sein. Das genaue Gegenteil dieser Kolumne kann eintreten.

Freitag, 12. August 2016

DAX täuscht an – Der Chart des Grauens – Vorsicht!

Der DAX befindet sich als deutscher Gesamtmarktindikator in Partylaune. Er steigt die sogenannte „Mauer der Angst“ täglich weiter nach oben. Erinnern wir uns kurz zurück.

Am 24. Juni zum BREXIT fiel der DAX auf rund 9220 Punkte. Panik! Das Handelsvolumen im Index und in den Einzelaktien war so hoch wie lange nicht mehr. Viele, ja die allermeisten wollten an diesem Tag raus, raus aus Aktien! Viele Broker waren überlastet, Aktienorders konnten erst nach einigen Stunden abgewickelt werden. Das gigantische Verkaufsvolumen dieses Tages wurde logischerweise auch aufgekauft. Wo ein Verkäufer, da auch ein Käufer. Größere Adressen kauften die Panik. Die Zittrigen wurden wie selten zuvor herausgespült.

Was nun seit dem 24. Juni passiert, verrät ein Blick auf den DAX. Die Kurse steigen wie an der Schnur gezogen nach oben. Mit einem heutigen Indexstand von etwa 10.720 Punkten blicken wir also auf eine Rallye von sagenhaften 1500 Punkten zurück. 1500 Punkte entsprechen etwa 17% Kurssteigerung innerhalb von gut eineinhalb Monaten. Sensationell! Wohl dem, der die Panik am 24. Juni kaufte. Doch langsam aber sicher wird die Luft dünner. Der Index befindet sich in einer Art klaren Übertreibungsphase. Lassen Sie es sich noch einmal auf der Zunge zergehen. Am 24. Juni sollte die Finanzwelt untergehen. Seither ist der Index ausgehend vom Tief der Bewegung um fast 17% gestiegen. All dies, ohne eine nennenswerte Korrektur zu zeigen. Wir können auch von einer Art „Fahnenstange“ sprechen. Besonders interessant finde ich, dass seit dem technischen Ausbruch am vergangenen Dienstag die Bullen die Oberhand gewinnen. Kursziele von 12.000 oder gar 14.000 Punkten im DAX werden ausgerufen. Es gibt noch zahlreiche andere (mediale) Indikatoren, die ein Aufheizen der Stimmung zeigen. Dazu gesellt sich die sommerliche Leichtigkeit und Entspanntheit der Marktteilnehmer. All dies sind klare Indikatoren für eine baldige Korrektur.
In meinem Börsenbrief (www.dashebeldepot.de) haben wir jüngst eine erste Position short auf den Markt eröffnet. Diese werden wir bei weiter steigenden Kursen ausbauen. Ich lehne mich hier und heute aus dem Fenster. Ich sehe eine sehr hohe Chance, dass die laufende Ausbruchsbewegung im DAX und auch im Dow Jones zu einer Fehlausbruchsformation mutieren wird. Dazu möchte ich Ihnen den DAX im „Chart des Grauens“ vorstellen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Liebhaber der eigens entwickelten „Kurslücken-Theorie“ bin. Nahezu jede Kurslücke, gerade in einem Index, wird irgendwann geschlossen. Wenn Sie dies hier zum ersten Mal lesen, werden Sie vermutlich denken, was ich Ihnen hier für eine wilde Theorie „verkaufen“ will. Diese Reaktion ist ok! Wer meinen Börsenbriefen folgt, der weiß, wie oft wir hiermit richtig lagen. Blicken wir nun auf den „Chart des Grauens“:

Der Index ist nur noch wenige Punkte davon entfernt, die letzte Kurslücke auf der Oberseite vom 30.12.2015 bei exakt 10743,01 Punkten zu schließen. Ich habe Ihnen diese Kurslücke hier in grün markiert. Dafür brauchte der Markt nun voraussichtlich gut acht Monate. Sie sehen, alle Kurslücken werden irgendwann geschlossen! Sie erkennen nun aber auch drei große Kurslücken auf der Unterseite. Hier jeweils durch einen roten Kreis kenntlich gemacht. Die Kurse werden also definitiv wieder fallen. Die Frage ist „nur“, wann dies passieren wird. Der Index ist in eine Leichtigkeit und Sorglosigkeit übergegangen. Alles ist schön, alles ist toll, trotz aller politischen und weltweiten Ereignisse. Dies ist gefährlich! Die Korrektur wird kommen. Selbstverständlich kann der DAX zuvor noch auf 11.00 oder 11.400 Punkte steigen. Nach einem Anstieg von über 17% steigen die Chancen für Korrekturen aber mit jedem weiteren Plustag an. Sichern Sie bestehende Positionen daher konsequent ab. Wenn der Markt ins Rollen kommt, sind die eingezeichneten Kurslücken die Ziele auf der Unterseite. Werden beispielsweise 9650 Punkte erreicht (zweite Kurslücke auf der Unterseite, oben in rot kenntlich gemacht), hat sich ein breiter Fehlausbruch in den Indizes manifestiert. Die Chancen dafür sind meiner Meinung nach ausgesprochen hoch.
Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

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